Wissen, das wirkt
Erfahrungen aus dem CAS Wissensmanagement & Organisationales Lernen
Wissensmanagement ist längst kein «Nice-to-have» mehr, sondern eine zentrale Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit von Organisationen. In einer Arbeitswelt, die von Digitalisierung, Fachkräftemangel und raschem Wandel geprägt ist, entscheidet der Umgang mit Wissen zunehmend über Innovationskraft, Effizienz und Stabilität. Wissen entsteht heute schneller, verteilt sich über verschiedene Systeme und bleibt häufig in Köpfen einzelner Personen verborgen – genau dort, wo es bei einem Stellenwechsel oder einer Reorganisation verloren gehen kann.
Gerade deshalb gewinnt der bewusste Umgang mit Wissen an Bedeutung: Es geht darum, Erfahrungen sichtbar zu machen, Zusammenarbeit zu fördern und Lernprozesse systematisch in Organisationen zu verankern. Unternehmen und Institutionen, die Wissen gezielt teilen und weiterentwickeln, schaffen nicht nur Entlastung im Alltag, sondern auch die Grundlage für bessere Entscheidungen und nachhaltige Entwicklung. In einer Zeit, in der Wissen als eine der wichtigsten Ressourcen gilt, wird organisationales Lernen zum entscheidenden Erfolgsfaktor für langfristige Resilienz und Anpassungsfähigkeit.
Im CAS Wissensmanagement und Organisationales Lernen am IKF wird dieser Anspruch konsequent aufgegriffen und in den Kontext aktueller Herausforderungen gestellt. Teilnehmende setzen sich damit auseinander, wie Wissen in Organisationen nicht nur dokumentiert, sondern aktiv entwickelt, geteilt und im Arbeitsalltag wirksam verankert werden kann. Dabei steht nicht die Theorie im Vordergrund, sondern die direkte Anwendbarkeit im eigenen beruflichen Umfeld. «Es ist die Auseinandersetzung mit einem Thema, welches mich und eigentlich uns alle täglich begleitet», sagt Jitka Perina, Absolventin des CAS Wissensmanagement & Organisationales Lernen 2024.
Der CAS verbindet unterschiedliche Perspektiven aus Praxis und Wissenschaft und hinterfragt dabei auch bestehende Routinen im Umgang mit Wissen kritisch: Wo geht Wissen verloren? Welche Strukturen fördern Lernen tatsächlich – und welche verhindern es eher? Und wie kann eine Kultur entstehen, in der Austausch selbstverständlich wird und Lernen als kontinuierlicher Prozess verstanden wird?
Der CAS Wissensmanagement und Organisationales Lernen am IKF wird von den Teilnehmenden als konsequent praxisnah, interdisziplinär und stark anwendungsorientiert beschrieben. Besonders hervorgehoben wird die Verbindung aus fundierter Theorie, konkreten Methoden und dem direkten Bezug zur eigenen Berufspraxis. Oder wie es Boris Vrebac, Absolvent des CAS Wissensmanagement & Organisationales Lernen 2024, treffend formuliert: „Die Kombination aus fundiertem Fachwissen, praxisnahen Methoden und inspirierendem Austausch mit Dozierenden und Mitstudierenden hat meinen Blick auf Wissensmanagement nachhaltig erweitert und mir Werkzeuge mitgegeben, die ich unmittelbar in meinem Arbeitsalltag nutze.“
Was das IKF dabei besonders auszeichnet, ist nicht nur der Inhalt, sondern die Art der Vermittlung. Die Dozierenden bringen umfangreiche Praxiserfahrung mit, teilweise aus komplexen Organisations- und Industrieumfeldern, und machen dadurch abstrakte Modelle unmittelbar greifbar. Katharina Jani, Absolventin des CAS Wissensmanagement & Organisationales Lernen 204, beschreibt das so: „Der Austausch mit den erfahrenen Dozenten war für mich extrem hilfreich.“
Gleichzeitig wird Wissensmanagement im CAS nicht als isoliertes Fachgebiet behandelt, sondern als systemische Perspektive auf Organisationen. Werkzeuge wie Wissenslandkarten, Lessons Learned oder Modelle organisationalen Lernens werden nicht nur vorgestellt, sondern kritisch auf ihre Übertragbarkeit geprüft. Dabei entsteht ein Spannungsfeld zwischen Theorie und Realität, das von vielen als besonders wertvoll erlebt wird. «Die Mischung zwischen Historie Wissensmanagement und modernen Inhalten wie KI und Tools» wird dabei besonders geschätzt, so Gion Caduff, Absolvent des CAS Wissensmanagement & Organisationales Lernen. Ergänzend dazu wird auch die Vielfalt der Lernsettings betont: „Die Abwechslung zwischen Online- und Präsenzunterricht. Die Vielfalt der Dozierenden und deren Verfügbarkeit sowie die unkomplizierte Studienleitung», erzählt Tanja Kunz, Absolventin des CAS Wissensmanagement & Organisationales Lernen. Wie die Studierenden aus dem CAS gehen? «Mit dem richtigen Wissen im Rucksack und einem guten Netzwerk in der Tasche», fasst es die Absolventin Martina Arnold treffend zusammen.
Ein zentrales Element, das den CAS über die Kursdauer hinaus prägt, ist der Austausch innerhalb der Gruppe. Schon während der Weiterbildung entsteht ein starkes Netzwerk, das über Übungen, Projektarbeiten und informelle Gespräche hinausgeht. Dieser Austausch wird von vielen nicht als Nebeneffekt, sondern als eigentlicher Mehrwert beschrieben.
Besonders bemerkenswert ist, dass dieser Dialog nach dem CAS nicht abbricht, sondern bewusst weitergeführt wird. Aus einzelnen Lerngruppen entstehen regelmässige Treffen und teilweise sogar Communities of Practice. «Es ist ein wertvoller Austausch mit Gleichgesinnten.», so Martina Arnold, Absolventin des CAS Wissensmanagement & Organisationales Lernen 2024. Dabei geht es weniger um formale Strukturen als um ein gemeinsames Interesse an der Weiterentwicklung von Wissensmanagement in der Praxis. Tanja Kunz bringt es auf den Punkt: „Man fühlt sich unterstützt und bekommt Inputs für das eigene Vorhaben». Auch Katharina Jani betont, wie wertvoll der regelmässige und nachhaltige Austausch mit den Mitstudierenden für sie ist: «Der Austausch ist ein angenehmer Nebenschauplatz im Projektalltag, in dem man sich sehr gut neue Impulse holen kann. Wir bauen dadurch ein wachsendes Netzwerk auf, auf das wir zurückgreifen können und uns gegenseitig beraten können. Das ist sehr hilfreich. Entstanden ist dieser Austausch, weil wir alle im CAS besonders die Präsenztermine als sehr wertvoll wahrgenommen haben und den Erfahrungsaustausch mit als grössten Benefit empfanden.»
Über diesen CAS hinaus ist das IKF stark daran interessiert, den Austausch und die Vernetzung seiner Teilnehmenden langfristig zu fördern. Die Weiterbildung endet damit nicht mit dem letzten Kurstag, sondern geht in eine lebendige Alumni-Community über, die den fachlichen Dialog und die persönliche Weiterentwicklung weiterträgt.
Ein zentrales Element sind die Alumni-Gruppen des CAS eLearning & Digital Leardning auf LinkedIn in denen regelmässig aktuelle Entwicklungen, Fachbeiträge und nahezu tägliche Jobausschreibungen aus den Bereichen eLearning, Learning & Development und angrenzenden Feldern geteilt werden. Diese Plattform schafft damit eine niederschwellige Möglichkeit, fachlich auf dem Laufenden zu bleiben und gleichzeitig den Kontakt zur Community zu halten.
Ergänzend dazu bietet das IKF wiederkehrende Formate, die den Austausch vertiefen und gezielt Räume für Reflexion und Praxisbezug schaffen. Dazu gehört etwa ein jährlicher Kurstag im CAS eLearning & Digital Learning für Alumni, der aktuelle Themen aufgreift und den Bezug zur ursprünglichen Weiterbildung weiterentwickelt. Ebenso findet ein jährliches Meet-up mit Exkursion für Alumni des CAS eHealth & Digital Health statt, das nicht nur fachliche Einblicke ermöglicht, sondern auch den direkten Austausch mit Organisationen und Praxisbeispielen fördert.
Auch international vernetzte Formate spielen eine Rolle, etwa die WhatsApp-Community der Berlin Summer School, die den informellen Austausch über Länder- und Kursgrenzen hinweg unterstützt und so zusätzliche Perspektiven in die Diskussion einbringt.
So wird deutlich: Die CAS am IKF wirken nicht nur im Unterricht, sondern vor allem in dem, was danach entsteht – in Beziehungen, Diskussionen und einer geteilten Praxis, die weit über den Kurs hinausreicht. Das IKF versteht Lernen nicht als abgeschlossenen Prozess, sondern als kontinuierlichen Dialog. Die Alumni-Angebote sind dabei kein Zusatz, sondern ein integraler Bestandteil dieses Verständnisses – und tragen wesentlich dazu bei, dass Wissen, Erfahrungen und Kontakte auch nach dem CAS aktiv weiterwirken.
«Das IKF würde ich allen empfehlen, die Wert auf qualitativ hochwertige, praxisorientierte Weiterbildungen legen. Die professionelle Gestaltung der Weiterbildung, die kompetenten Dozierenden und die angenehme Lernatmosphäre sprechen klar für das IKF.» - Boris Vrebac, Absolvent CAS Wissensmanagement & Organisationales Lernen 2024
«Das IKF würde ich allen empfehlen, die Wert auf qualitativ hochwertige, praxisorientierte Weiterbildungen legen. Die professionelle Gestaltung der Weiterbildung, die kompetenten Dozierenden und die angenehme Lernatmosphäre sprechen klar für das IKF.»
- Boris Vrebac, Absolvent CAS Wissensmanagement & Organisationales Lernen 2024
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