Rahel Hildebrand

Rahel Hildebrand

Mein Studium am IKF

Interview vom November 2026

Rahel Hildebrand berichtet über ihre Teilnahme am CAS AI & Future of Work.

Warum hast du dich für den CAS AI & Future of Work am IKF entschieden?
Die Ausschreibung versprach eine mehrdimensionale Bearbeitung des Themas. Nicht nur fancy Anwendungen, einen offenen Mindset und das Go fürs Experiment, sondern auch die eher trockenen aber halt ebenso dazugehörigen Themen wie: Gesetze, Rahmenbedingungen, Governance etc. sowie den Umgang mit den daraus entstehenden Spannungsfeldern. Das machte den CAS für mich persönlich wertvoller als eine reine Anwenderausbildung. Diese Erwartungen wurden im CAS auch erfüllt. 
 

Was hat dir am CAS besonders gefallen?
Besonders gefallen hat mir, dass nicht mit allgemeinen Floskeln um sich geworfen wurde. Wir haben konkrete Ansätze kennengelernt, auch aktuelle Grenzen und Unsicherheiten festgestellt und Lösungen in der Gruppe selbst erarbeitet, die sich direkt in die Praxis übertragen lassen. Zudem hat mir das Lernsetting sehr zugesagt: Die Praxisinputs direkt an den jeweiligen Standorten, die Dozierenden mit ganz unterschiedlichen Sichtweisen und die konkreten Vertiefungen in Kleingruppen. Ausserdem war der Umgang miteinander auffallend  positiv und auf Augenhöhe. Gleichzeitig setzte das Setting auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Dozierenden jede und jeden auf ihrem/seinem (technischen) Niveau und der individuellen Arbeitssituation abgeholt und eingebunden haben. Und das, obwohl wir eine wirklich heterogene Truppe waren. 
 

Was konntest du für dich aus dem CAS in die Praxis mitnehmen?
Die Weiterbildung hat mir gezeigt: In einer Welt, in der sich technologische Möglichkeiten schneller verändern, als wir sie verarbeiten können, ist das Gefühl, hinterherzuhinken, weitverbreitet. Im Austausch mit den Referenten und den Teilnehmenden konnten wir dafür Lösungsansätze erarbeiten und voneinander Lernen. Und es wurde nochmals klarer: Entscheidend ist, offen zu bleiben und neue Wege auszuprobieren. Das zusätzliche Wissen aus der Weiterbildung hilft mir, anderen die Hemmungen im Umgang mit KI zu nehmen. Gleichzeitig fällt es mir leichter, mich eigenständig weiterzubilden und Entwicklungen einzuordnen. Manchmal hilft schon eine einfache Zuordnung, dass unser inneres System besser damit umgehen kann. Bei mir war dies das Kennenlernen des Begriffs der Nebelkompetenz. Er hat einem Gefühl einen Namen gegeben, das viele kennen: Entscheidungen treffen zu müssen, obwohl nicht alle Informationen vorliegen, akzeptieren, dass man weder alles wissen noch planen kann und dennoch vorwärts gehen.
 

Gab es noch weitere Aha-Momente für dich im CAS?
Ein weiterer Aha-Moment der Weiterbildung war für mich die Erkenntnis, wie weit die Möglichkeiten von KI bereits reichen. Obwohl ich dachte, einen guten Überblick zu haben, habe ich noch unglaublich viel Neues gelernt. Das war faszinierend – und zugleich auch ein wenig überwältigend. Und jetzt, wenige Monate später, hat sich dieses Karussell schon wieder so oft weiter gedreht, dass schon wieder neue Universen dazu gekommen sind. Die Weiterbildung hat mir deshalb nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch sehr eindrücklich gezeigt, wie wichtig es ist, neugierig zu bleiben und kontinuierlich weiter zu lernen.
 

CAS AI & Future of Work

CAS AI & Future of Work

mehr Informationen

Kurse

Finden Sie Ihren passenden CAS!

zur Kursübersicht

Wir sind für Sie jederzeit unter info@ikf.ch per E-Mail oder telefonisch unter +41 41 211 04 73 erreichbar. Oder buchen Sie einen Beratungstermin! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ihr IKF-Team

Jetzt Termin buchen